
Anlagenmechaniker-/innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik am RBZ Steinburg mit Obermeister Ralf Sievers
Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik – analog und digital
Auch dieser Ausbildungsjahrgang der Anlagenmechaniker-/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik wurde von den Ausbildungsbetrieben mit Tablets ausgerüstet. Initiiert und organisiert hat das die Sanitär- und Heizungstechnik-Innung Steinburg. Die Übergabe der Geräte erfolgte am Freitag, den 16.01.2026, in der Berufsschule am RBZ Steinburg durch den Obermeister Ralf Sievers.
Ohne Tablet geht es nicht mehr, auch nicht in der Ausbildung zum Anlagenmechaniker-/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Intelligente Gebäudemanagementsysteme, digitale Planungs- und Dokumentationssoftware, Systemdiagnose per Software/App, Elektrotechnik und Regelungstechnik und nicht zuletzt die Nutzung digitaler Lernmittel, Online-Plattformen, digitale Berichtsheftführung, Internetrecherche und Umgang mit KI sind digitale Inhalte in Aus- und Weiterbildung der SHK-Branche.
Die KI baut aber weder Bäder noch Heizungsanlagen. Manuelle Fertigkeiten wie Schneiden, Sägen, Biegen, Löten, Schweißen und dabei die Rohrleitungen auf Maß bringen dafür wird die Hand gebraucht, also praktische Fertigkeiten müssen erlernt werden, doch die funktionieren nur mit dem Kopf. Die geistigen Prozesse des Gehirns erfassen und verarbeiten die Zeichnungen, Maßvorgaben, Pläne und steuern die manuellen Tätigkeiten. Diese „Rechnerkapazität“ zwischen den Ohren muss trainiert werden. In der Ausbildung der Anlagenmechaniker-/innen für SHK wird ein Grundverständnis für Physik und Hydraulik entwickelt, um durch logische Analyse, Beobachtungen und Messtechnik Fehler in komplexen Systemen zu finden. Und schließlich braucht es Herz – Freude, Leidenschaft und Tatkraft - um erfolgreich in der Anlagentechnik zu arbeiten.
Die jungen Menschen stehen seit dem 1. August 2025 in der Ausbildung zum/zur Anlagenmechaniker-/in SHK und haben die Herausforderungen geschafft, die mit dem Übergang von Schule in den Beruf verbunden sind. Sie sind gefestigt und angekommen in der Handwerksausbildung und können jetzt mit ihren neuen Tablets in eine nächste Phase starten, analoges und digitales Arbeiten in Betrieb und Berufsschule sinnvoll miteinander zu verknüpfen.
Ulrike Reeschke
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Oltr