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Kauffrau/Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement

Willkommen bei den Großhandelskaufleuten!

Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement arbeiten bei Großhandelsunternehmen in fast allen Wirtschaftszweigen. Sie kaufen Waren bei den Herstellern ein und verkaufen diese an Handels-, Handwerks- und Industrieunternehmen weiter. Kaufleute im Groß- Außenhandelsmanagement beraten die Kunden umfassend über die Eigenschaften der Waren und sorgen für eine termingerechte Lieferung an den richtigen Ort. Für den Wareneinkauf ermitteln sie Bezugsquellen und den Bedarf an Waren. Sie holen Angebote ein, vergleichen Konditionen und führen Einkaufsverhandlungen mit Lieferanten. Nach dem Wareneingang kontrollieren sie Rechnungen und Lieferpapiere und sorgen für eine fachgerechte Lagerung. Im Warenausgang planen Großhandelskaufleute die Auslieferung, indem sie z.B. die Waren kommissionieren und versandfertig machen. Sie kalkulieren Preise, bearbeiten Verkaufsaufträge und stellen Rechnungen für den Wiederverkauf von Waren aus. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Abwicklung von Kostenrechnungs- und Zahlungsvorgängen, die Bearbeitung von Reklamationen sowie die Organisation von Marketingmaßnahmen und die Abwicklung von Geschäften mit dem Ausland.
Die Unternehmen des Großhandels bieten jungen Menschen eine interessante, abwechslungsreiche und qualifizierte Ausbildung an, die vielfältige Einsatzmöglichkeiten und interessante Möglichkeiten zur Weiterqualifikation nach der Ausbildung bietet.

Aufnahmebedingungen:

Ein gültiger Ausbildungs- oder Umschulungsvertrag durch einen Ausbildungsbetrieb oder einem entsprechenden Ausbildungsträger.

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre. Bei guter Leistung besteht die Möglichkeit, die Ausbildung auf Antrag bei der Industrie- und Handelskammer Kiel zu verkürzen (2 ½ Jahre).

Abschluss bzw. Prüfung:

  • Nach 18 Monaten (2. Ausbildungsjahr) findet der 1. Teil der Abschlussprüfung statt.
  • Der 2. Teil der Abschlussprüfung erfolgt am Ende des dritten Ausbildungsjahres.
  • Die Durchführung der Prüfungen obliegt dem Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer Kiel.
  • Im Fach Englisch kann durch eine zusätzliche Prüfung ein KMK-Zertifikat erworben werden.

Unterrichtsorganisation:

Wöchentlicher Berufsschulunterricht mit folgender Aufteilung in den verschiedenen Ausbildungsjahren:

  • 1. Ausbildungsjahr: Mittwoch und Freitag (8 und 6 Stunden)
  • 2. Ausbildungsjahr: Montag und Dienstag (8 und 6 Stunden)
  • 3. Ausbildungsjahr: Donnerstag (8 Stunden)

Der Unterricht beginnt immer um 8:00 Uhr in Raum H0.17 (in der Nähe von Café Ramm).

Auskünfte erteilt:

Herr Henrik Lohmann
Telefon: 04821-683-0
E-Mail: lohmann.@.rbz-steinburg...de

Übersicht über die Stundentafel und die Lernbereiche:

In der Berufsschule wird in Lernfeldern fächerübergreifend unterrichtet. Die Lernfelder orientieren sich an Situationen aus der beruflichen Praxis und verbinden übergreifend mehrere Lernbereiche. Als zusätzliche Fächer werden Wirtschaftsenglisch und Wirtschaftspolitik unterrichtet.
Außerdem erhalten die Auszubildenden im ersten und zweiten Ausbildungsjahr zusätzlich das Wahlpflichtfach „E-Commerce“. In dem Zusatzfach geht es um die Grundlagen des Onlineshoppens aus der Perspektive eines Händlers und Käufers.
Es gibt zurzeit insgesamt 13 Lernfelder im Ausbildungsberuf Kauffrau/Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement:


Übersicht über die Lernfelder im
berufsbezogenen Bereich
Unterrichtsstunden  
1. Jahr 2. Jahr3. Jahr
1. Das Unternehmen präsentieren und die eigene Rolle mitgestalten80
2. Aufträge kundenorientiert bearbeiten80
3. Beschaffungsprozesse durchführen80
4. Wertströme erfassen und dokumentieren80
5. Kaufverträge erfüllen60
6. Ein Marketingkonzept entwickeln60
7. Außenhandelsgeschäfte anbahnen40
8. Wertströme auswerten80
9. Geschäftsprozesse mit digitalen Werkzeugen unterstützen40
10. Kosten- und Leistungsrechnung durchführen80
11. Waren lagern80
12. Warentransporte abwickeln40
13. Ein Projekt im Großhandel planen und durchführen80

Projekte und Betriebsbesichtigungen

Der Berufsschulunterricht wird ergänzt durch Unterrichtsprojekte im Bereich der Werbeplanung und des Produktvertriebs. Außerdem finden in regelmäßigen Abständen Betriebsbesichtigungen statt. Hier wird ein großer Wert daraufgelegt, auch die örtlichen Ausbildungsbetriebe der Auszubildenden kennen zu lernen. Ergänzt wird es durch Besichtigungen von Häfen und einem Logistik-Unternehmen mit einem Hochregallager sowie einem Besuch beim Amtsgericht.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, während der Ausbildung an einem Auslandspraktikum teilzunehmen.

 
 

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