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15Aug2019

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung der FH Kiel mit dem rbz steinburg

Die Fachhochschule Kiel verstärkt ihre Kontakte in die Region Steinburg. FH-Präsident Prof. Dr. Udo Beer eröffnete gestern Vormittag (15. August 2019) nicht nur ein Transferbüro im Innovationszentrum Itzehoe IZET, sondern unterzeichnete anschließend auch eine Kooperationsvereinbarung mit dem Regionalen Berufsbildungszentrum (rbz) des Kreises Steinburg. Durch die Kooperation könnten Absolvent*innen des Beruflichen Gymnasiums der Fachrichtungen Wirtschaft und Technik künftig mit einem Vorsprung in ihr  Studium an der FH Kiel starten. Prof. Dr. Kay Poggensee lehrt Internes Rechnungswesen mit dem Schwerpunkt Investitionslehre und ist auf Seiten der FH der maßgebliche Initiator der Kooperation. Selbst Absolvent der Vorläufereinrichtung des rbz steinburg, schätzt er die Regionalen Berufsbildungszentren als ideale Partner der FH Kiel. „Die Beruflichen Schulen und Regionalen Berufsbildungszentren gewährleisten die Studierfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Sie bilden junge Menschen in den anwendungsorientierten Wissensgebieten  aus, die an der Fachhochschule Kiel gelehrt werden. Und diese Ausbildung geht über die Wissensvermittlung an allgemeinbildenden Gymnasien hinaus.“


Carsten Jaeger (Schulleiter und Geschäftsführer rbz steinburg) und Prof. Dr. Udo Beer (Präsident der FH Kiel) bei der Vertragsunterzeichnung.

Dies kann Prof. Dr. Harald Jacobsen, Prodekan des Fachbereichs Informatik und Elektrotechnik, nur bestätigen. Sein Fachbereich mache positive Erfahrungen mit Absolvent*innen der Regionalen Berufsbildungszentren, die sich ganz bewusst für die Fachrichtung Technik entschieden hätten. „Sie haben Schwerpunktfächer wie Elektrotechnik oder Informatik mit hohem wöchentlichen Aufwand bewältigt und sich entsprechende Kenntnisse und Fertigkeiten erworben. Absolventinnen und Absolventen der allgemeinbildenden Gymnasien haben dagegen ihre Stärken in den Grundlagenfächern wie Mathematik und Physik. Durch die Kooperationsverträge können wir auf die unterschiedlichen Vorbildungen der Erstsemester reagieren.“

Die entsprechenden Noten vorausgesetzt, können die Absolvent*innen des rbz steinburg mit 15 Leistungspunkten, sogenannten  ECTS, ins Studium starten. Das entspricht dem erfolgreichen Besuch von immerhin drei einsemestrigen Lehrveranstaltungen. Für Schulleiter
Carsten Jaeger eine willkommene Bestätigung der Leistungsfähigkeit des rbz steinburg: „Durch die Anerkennung von Vorleistungen können sich unsere Absolventinnen und Absolventen in der ersten Phase des Studiums voll auf für sie neue Studieninhalte konzentrieren. Damit bietet der Besuch unseres Beruflichen Gymnasiums mit seinen berufsbezogenen Schwerpunkten einen echten Mehrwert.“

Auch die befragten Schüler des Beruflichen Gymnasiums mit dem Schwerpunkt Technik zeigten sich von der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung und den daraus resultierenden Chancen sehr angetan.

  • Marco Hintz, 19, aus Wilster, der den Beruf des Elektroingenieurs anstrebt, sagt dazu:  „Das ist wirklich ein guter Anreiz, der es interessant macht, sich an der FH Kiel zu bewerben.“
  • Auch Mads Looks, 17, aus Krempe sagt: „ Der Standort Kiel ist damit für uns sehr attraktiv.“

Beide sind dabei, einen Generator netzsynchron zu schalten, indem sie Frequenz und Strom einstellen.

  • Daniel Schneidmiller, 17, Itzehoe, Hannes Trapp, 17, Hohenlockstedt und Felix Gripp, 17, Hohenaspe sind sich einig, dass das rbz steinburg sehr vielfältige Möglichkeiten bietet, Versuche zu fahren und dadurch sehr praxisorientiert zu lernen über Drehstrom, Steuerungstechnik und Digitalisierung.

Alle drei sind einig, dass sie ein Studium in einem technischen Bereich anstreben, so dass sie die Kooperationsvereinbarung sehr begrüßen.

Marie Kluthe

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Oltr

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